Titelbild: LVZ will meine Existenz vernichten! | Hagen Grell
Allgemein

Transkript: LVZ will meine Existenz vernichten! | Hagen Grell

[Sucht mit Lupe]

Ach, ich habe Sie gar nicht mitbekommen. Ich suche hier gerade Journalismus in der LVZ, kann aber keinen finden.

[Legt Lupe langsam zur Seite]

Spaß beiseite: Lieber Delitzscher, Liebe Zuschauer. Die LVZ hat sich noch einmal übertroffen. Es reicht ihr nicht, mich nur zu verleumden. Jetzt soll meine komplette Existenz zerstört werden. Der gestrige Artikel „Wer ist der rechte Aktivist Hagen Grell?“ ist ein Musterbeispiel, wie Medien einen Menschen einschüchtern, entmenschlichen und zur Persona non Grata machen. Ein Rufmord-Paradebeispiel.

[Einblendung Beziehung Madsack]

Das „Organ der SED“ bzw. „Organ der SPD“ hat lange schon seine Neutralität in diesem Wahlkampf verloren. Doch jetzt geht die LVZ von einem aktiven Wahlkampf gegen mich zu einem – erlauben Sie die Formulierung – regelrechten Wahlkrieg gegen Hagen Grell über. Der Artikel ist vielleicht nur noch 2 Stufen unter Gräuelpropaganda wie „Grell frisst Kinder“. Und so bin ich heute wieder gezwungen, mich zu verteidigen. Ich hoffe, die Wähler sehen so wenigstens, dass ich hart im Nehmen bin und mich nicht von Mobbing und Verleumdung einschüchtern lasse.

[Bumper]

Der LVZ-Artikel von Bastian Raabe, Mathias Schönknecht und Denise Peikert ist allgemein so losgelöst von der Realität, dass es schwerfällt, ihn von den Gedanken eines Antifa-Aktivisten zu unterscheiden. Und ich werde anwaltlich klären lassen MÜSSEN, ob ich dagegen rechtlich vorgehen kann. Denn der berufliche und finanzielle Schaden ist jetzt schon immens. Und dieser Artikel wird zudem ohne Zweifel die Grundlage einer sogenannten Zitatspirale, wonach andere Zeitungen sich immer auf die LVZ beziehen werden, um zu beweisen, dass Hagen Grell ein böser Nazi sei.

Zum Inhalt: Schon die Überschrift verdreht meinen ganzen vielfältigen Lebenslauf voller Leistung, Kreativität und Einsatz für Menschlichkeit sprachlich zu einem „rechten Aktivsten“. Der erste Absatz verzerrt mich gar zum Holocaust-Verharmloser. Dazu später mehr.

Aber die LVZ wärmt sich erst auf, denn nun wird der Bock zum Gärtner gemacht. Die Amadeu Antonio Stiftung zu zitieren, welche von der Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane gegründet wurde und geführt wird, ist schon haarsträubend, aber sie unhinterfragt als gesicherte Quelle zu verwenden, ist bizarr.

Auch das CeMAS Center für Monitoring, Analyse und Strategie kann niemals eine echte Quelle sein, denn diese Berliner GmbH verdient ihre Brötchen damit, vermeintliche Nazis aufzuspüren und zu verleumden – auch dort, wo keine sind.

Inhaltlich falsch ist: Die Freien Sachsen stecken nicht hinter meinem Wahlkampf, ich bin völlig unabhängig und finanziere alles selbst. Ich war auch nie ein „QAnon-Influencer“ und habe stets skeptischen Abstand dazu gehalten. Korrekt ist: Einen „Freund der Identitären Bewegung“ habe ich mich einmal genannt, weil ich ihre patriotischen Aktionen gut fand und unterstützte, aber deutlich machen wollte, dass ich nicht zur Bewegung dazu gehöre.

Zum Thema frei3: Ich stehe dazu. Frei3.de ist ein Glanzstück unserer Arbeit, auf das ich sehr stolz bin. Die Inhalte allerdings – das sage ich auch – mache ich mir NICHT zu eigen. Wir sind eine Plattform und keine Redaktion wie die LVZ. Wir stehen für Meinungsfreiheit. Und natürlich ziehen wir eher Nutzer an, die anderswo gesperrt wurden, weil sie provokate Meinungen vertreten. Dennoch treffen wir eine Auswahl und haben verbindliche Regeln, sodass unsere Nutzer sich an die Gesetze halten müssen.

2018 begannen wir mit der Entwicklung von frei3 mithilfe eines Crowdfundings, in dem wir 68.000 Euro einnahmen. Mit persönlichem Einsatz und vielleicht auch Weltverbesserer-Wunschdenken steckte ich weitere über 100.000 Euro eigenen Geldes und tausende Stunden meiner Zeit in die Entwicklung, sodass wir 2021 eine Plattform an den Markt brachten, die einige Funktionen von Facebook und YouTube vereint und an Funktionalität zum Beispiel Twitter sogar übertrifft. Ich bin sehr stolz, dass wir dieses schwere Projekt fertigstellen konnten.

Nächster Angriff. Das Zitat von Benjamin Winkler ist brutal: „Grell gibt sich bewusst das Image eines bürgerlichen Saubermanns oder eines Journalisten […] Seine Beiträge stellen keinesfalls journalistische Arbeiten dar, sondern sind allenfalls als rechte oder rechtsextreme Meinungsäußerung zu verstehen.“ – Das wird von der LVZ einfach so gedruckt, als sei die Amadeu Antonio Stiftung eine seriöse Quelle.

Der Begriff „bürgerlicher Saubermann“ erinnert dabei nicht nur an düstere SED-Zeiten, er unterstellt mir auch eine Lebenslüge. Meine jahrelanger Arbeit akribischer Recherche zählt jetzt nicht mehr als Journalismus. Warum? Weil Benjamin Winkler das so sagt. Meine Aufopferung für Tochter und Familie, meine berufliche Qualifikation, meine sportlichen, musikalischen und künstlerischen Leistungen – alles nur Fassade, denn Grell sei in Wirklichkeit nicht bürgerlich und sauber, sondern ein Nazi. Warum? Weil Benjamin Winkler das so behauptet.

Nun das Glanzstück des Artikels, die sogenannte „Holocaust-Verharmlosung“. Immerhin bemerkt die LVZ richtig, dass die Staatsanwaltschaft nichts an meinem Video finden konnte, was eine Anklage gerechtfertigt hätte. Aber hören wir mal genauer hin, was ich 2018 in diesem Video sagte. Übrigens: Der aufdringliche Textbalken „Bitte nur im Kontext zitieren“ und das „Bekennen zur BRD-Geschichtsschreibung“ war original im damaligen Video eingeblendet, weil ich wusste, dass die Presse dieses heikle aber wichtige Thema gegen mich verwenden könnte. Das hat sie nun trotzdem getan.

[Einblendung]

Ich denke, es wird klar, dass ich hier nur Meinungen zitierte, die es gibt, die andere haben, aber die ich mir nicht zueigen mache.

Nun erkläre ich Ihnen noch kurz, warum ich dieses Video gemacht habe. Mit diesem Video von 2018 wollte ich auf das Leid der deutschen unschuldigen Zivilisten und die Kriegsverbrechen an ihnen in und nach dem zweiten Weltkrieg aufmerksam machen. Ich hatte mich 2018 tief mit diesem Thema beschäftigt und war schockiert und traurig über diese immernoch nicht aufgearbeitete Ungerechtigkeit der Geschichte. Der Holocaust war mein Aufhänger um daran zu erinnern, wie viel Leid es im zweiten Weltkrieg gab – nicht NUR für die Juden.

[Einblendung]

Ich hoffe, diese Ausschnitte belegen, dass mein Video aus Menschlichkeit heraus und aus dem Wunsch nach Anerkennung für das deutsche Leid und die Folgeschäden entstanden sind. Nicht um irgendetwas zu verharmlosen, sondern im Gegenteil, um auf Ungerechtigkeit, Leid und historische Realität aufmerksam zu machen.

[Bumper]

Und damit möchte ich meine Präsentation schließen. Ich denke, ich konnte umfassend darlegen, dass die LVZ mithilfe professioneller Verleumdungsfirmen wie CeMAS und Amadeu Antonio ein Zerrbild eines engagierten Menschen, Informatikers, Vaters, Ehemanns und anständigen Bürgers zeichnet. Eine Karikatur der Realität.

[Einblendung]

Die abschließende Stilblüte passenderweise, dass die LVZ ihre eigene Chefredakteurin als Quelle zitiert, dass ebenjene LVZ „unabhängig und überparteilich“ sei, ist von Satire nicht mehr zu unterscheiden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Wenn Sie meinen Wahlkampf oder meine juristiche Verteidigung gegen die LVZ unterstützen möchten, können Sie dies durch finanzielle Hilfe oder durch Arbeitskraft tun. Auf dem Bildschirm oder in der Videobeschreibung finden Sie die entsprechenden Daten.

Außerdem sind Sie herzlich am Montag dem 16. Mai um 17 Uhr nach Delitzsch eingeladen. Direkt vor der Haustür der LVZ veranstalten wir das „Fest der Demokratie“.

Mein Name ist Hagen Grell und ich möchte Oberbürgermeister von Delitzsch werden. Haben Sie eine schöne Woche!